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Prüf- und Qualitätszeichen: Bedeutung und Unterschiede

BIOforum 10/1997

Im europäischen Wirtschaftsraum (EWR) - gebildet durch die Mitgliedsstaaten der europäischen Union und der EFTA-Staaten - soll der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital gewährleistet sein.

Seit dem 01. Januar 1993 wurde durch den Rat der Europäischen Gemeinschaft ein einheitlicher europäischer Binnenmarkt auf dem Gebiet der technischen Harmonisierung und der Normung geschaffen. Das primäre Ziel ist durch Einführung sicherheitstechnischer Mindestanforderungen technische Handelshemmnisse abzubauen. Die Handelshemmnisse können durch einzelstaatliche technische Regelungen, nationale Normen und unterschiedliche Prüf- und Zertifizierungsverfahren entstehen. So müssen z.B. die Hersteller bzw. Importeure von mikrobiolgischen Sicherheitswerkbänken im EWR z.Z. den BS 5726 part 1 [1] zugrunde legen und nachweisen, wenn sie ihr Produkt in den Vereinigten Königreichen vertreiben möchten.

In Deutschland hingegen muß die Übereinstimmung mit DIN 12950 Teil 10 [2] nachgewiesen werden. Der Harmonisierungsprozeß für die entsprechende mandatierte Norm prEN 12469 [3], durch welche die bestehenden Handelshemmnisse abgebaut werden, ist noch nicht abgeschlossen und wird z.Z. noch rege diskutiert. Um die technische Rechtsharmonisierung zu realisieren, mußten verbindliche europäische Rechtsvorschriften, sog. Richtlinien, erlassen werden. Mit dem Konzept des "neuen Ansatzes" ist die Rollenverteilung zwischen dem Gesetzgeber auf der einen Seite und der europäischen Normenorganisationen (CEN, CENELEC, ETSI) auf der anderen Seite wesentlich verbessert worden [4]. [...]

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